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Hundert Jahre Bayerische Botanische Gesellschaft

Von W. Lippert, Gröbenzell

Einleitung

Über die hundertjährige Geschichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft zu berichten, ist insofern nicht einfach, weil kein Archiv existiert. Die hier gegebene Darstellung beruht auf den Veröffentlichungen von VOLLMANN (1915), SCHINNERL (1940) und KUGLER (1966) nach jeweils einem Vierteljahrhundert Gesellschaftsgeschichte, darüber hinaus auf den erhaltenen Protokollen der Mitgliederversammlungen und den Vereinsnachrichten, die zunächst in den "Mitteilungen" erschienen (die 1936 ihr Erscheinen einstellten), danach (bis 1959) als Nachträge zu den Berichtsbänden veröffentlicht wurden und seitdem in die "Berichte" integriert sind.

Da die älteren Darstellungen zur Geschichte unserer Gesellschaft den meisten Interessenten nicht mehr zugänglich sein dürften, soll auch die ältere Geschichte etwas ausführlicher geschildert werden, wobei zu ersehen ist, daß sich die Probleme auf allen Gebieten des Vereinslebens kaum geändert haben; manche haben in jüngerer Zeit nur größere Brisanz entwickelt.

Zwar ist die Bayerische Botanische Gesellschaft jünger als manche andere wissenschaftliche Vereinigung Bayerns, die sich auch mit botanischen Themen befaßt, und sie ist nur halb so alt wie die ehrwürdige Regensburgische Botanische Gesellschaft, aus deren Geschichte BRESINSKY (1990) berichtet. Aufgrund ihrer Erforschung der Flora Bayerns und angrenzender Gebiete und der darüber vorgelegten Veröffentlichungen in 60 Bänden "Berichte", in "Mitteilungen" und "Kryptogamischen Forschungen" ist jedoch die Bayerische Botanische Gesellschaft in ihrer hundertjährigen Geschichte zu einer Institution in Bayern geworden, die wegen ihrer Sachkompetenz zu allen Fragen des Natur- und Artenschutzes, der Taxonomie und Verbreitung von Pflanzenarten Stellung nehmen kann und auch - wenigstens ab und an - zu solchen Fragestellungen gehört wird. Aufgrund des Tausches ihrer Publikationen mit zahlreichen wissenschaftlichen Institutionen im In- und Ausland und des Versands ihrer Berichte an die in- und ausländischen Mitglieder ist die Bayerische Botanische Gesellschaft auch international bekannt und anerkannt und repräsentiert weltweit Bayern auf dem Gebiet der Botanik zu einem wesentlichen Teil. Dabei war es der Bayerischen Botanischen Gesellschaft vergönnt, wegen der von Anfang an engen Zusammenarbeit mit den zuständigen Instituten der Universität München und mit der Botanischen Staatssammlung München ihre Forschungstätigkeit in steter Überprüfung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen durchzuführen und fortzuschreiben.

Die Bayerische Botanische Gesellschaft war stets bestrebt, die Erforschung der heimischen Flora zu koordinieren und eine einheitliche Bearbeitung durch Kontakte aller Interessierten zu ermöglichen. So ist es nicht weiter verwunderlich, daß viele Mitglieder anderer wissenschaftlicher Vereinigungen auch Mitglied der Bayerischen Botanischen Gesellschaft waren oder sind und viele Mitglieder der Gesellschaft auch anderen Vereinigungen angehören oder sogar bei ihrer Gründung beteiligt waren.

Geschichtlicher Überblick

Die Bayerische Botanische Gesellschaft ist am 4. Februar 1890 gegründet worden mit dem Ziel, die gesamte Pflanzenwelt Bayerns wissenschaftlich zu erforschen. Daß diese Gründung nicht ohne triftigen Grund erfolgte, geht aus den Ausführungen VOLLMANNs (1915) hervor:

"Zwar bestand damals die im Jahre 1790 gegründete Kgl. Bayer. Botanische Gesellschaft zu Regensburg; aber so vielseitig in früheren Jahrzehnten ihre auch auf Bayern bezügliche Tätigkeit war, so hatten sich doch gerade gegen das letzte Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts hin ihre Verhältnisse wesentlich geändert. Die "Flora", das Organ dieser Gesellschaft, diente weit mehr der Veröffentlichung außerbayerischer Forschung, und als sich mit dem zunehmenden Alter des damaligen Vorsitzenden, Prof. Dr. Singer, die Gesellschaft genötigt sah, ihre Zeitschrift in die Hand des damaligen Professors der Universität Marburg, Dr. K. Goebel, übergehen zu lassen, nahm sie auch einen anderen, der Forschungsrichtung dieses Gelehrten entsprechenden Charakter an. Die Kgl. Bayerische Botanische Gesellschaft in Regensburg hatte in jenen Jahren lediglich lokale Bedeutung.

Der Botanische Verein München dagegen, der nie als Landesverein gedacht war, hauptsächlich Kryptogamenforschung, Pflanzenanatomie und -physiologie betrieb und nur aus einer verhältnismäßig kleinen Anzahl Münchener Mitglieder bestand - er löste sich im Januar 1900 auf -, war danach nicht berufen, die Aufgaben eines Landesvereines zu erfüllen.

Ein bayerisches Zentralorgan für die Veröffentlichung botanischer Forschung auf dem Gebiete der Systematik, Floristik und Pflanzengeographie fehlte völlig, so daß Professor Dr. Prantl, der damals die floristischen Ergebnisse für Bayern sammelte, genötigt war, sie in knapper Form in den Berichten der Deutschen Botanischen Gesellschaft zu Berlin zu veröffentlichen."

Ebenso fehlte eine bayerische Zentralstelle für die Koordinierung und Anregung botanischer Forschung auf den genannten Gebieten, denn diese Aufgabe überstieg bei weitem die Kräfte eines einzelnen.

Bereits seit 1881 hatte sich ein kleiner Kreis Münchner Botaniker zusammengefunden, von denen viele dem damals sehr tätigen Botanischen Verein Landshut angehörten, um die Pflanzenkunde Bayerns zu pflegen und die Kenntnis des Bestandes an Pflanzen zu fördern. Anfang November 1889 verschickte der damalige Dozent der Universität München und Kustos am Königlichen Botanischen Garten, Dr. J. E. Weiß - später Hochschulprofessor in Freising - ein Rundschreiben an Botaniker in und außerhalb Münchens, in dem die beabsichtigte Gründung angekündigt und zur Teilnahme eingeladen wurde. Nach einer vorberatenden Versammlung am 17. Dezember 1889 konnte am 4. Februar 1890 mit der Genehmigung der Satzung die Gesellschaft begründet werden. Daß für diese Gründung ein wirkliches Bedürfnis bestand, zeigt die Tatsache, daß am Gründungstag bereits 80 Mitglieder registriert waren (WEISS 1890). Weiß erhoffte sich von der Gründung der Gesellschaft auch Anregungen und Kontakte über die Grenzen Bayerns hinaus. Seine Ausführungen über die Aufgaben und Ziele der Bayerischen Botanischen Gesellschaft sind auch heute noch aktuell.

Am Entwurf der Satzung war das Mitglied Oberlandesgerichtsrat Arnold besonders verdienstvoll beteiligt. Die Gesellschaft hatte lange den großen Vorteil, Juristen in den eigenen Reihen zu haben. Leider ist das heute nicht mehr der Fall - und dies gerade jetzt, wo man sich am liebsten gleich mehrere Juristen als fachkundige Berater wünschen möchte.

Als Zweck der Gesellschaft wurde in der ersten Satzung die planmäßige Erforschung der Phanerogamen- und Kryptogamenflora Bayerns festgelegt. Dieser Zweck sollte (nach § 2) erreicht werden durch:

Dazu kam noch die Förderung der wissenschaftlichen Betreuung der Mitglieder, Mitteilungen zum Erhalt des Vereinslebens und Veranstaltungen zur Belehrung in Form von Vorträgen und Exkursionen.

Seit 1896 ist die Gesellschaft "eingetragener Verein", und schon bald wurde sie als gemeinnützig anerkannt.

Die hier abgedruckte derzeit geltende Satzung der Bayerischen Botanischen Gesellschaft ist in mehreren Schritten aus der ersten Satzung von 1890 (die nur vier Druckseiten mit großen Lettern umfaßte) entstanden; die Veränderungen der Zeit verlangten auch die Anpassung des Textes an neue Erfordernisse.

Die Gesellschaft führte ihre Arbeit nach den Vorgaben der Satzung weiter, erfreute sich - abgesehen von Krisenzeiten - eines ständigen Zuwachses von Mitgliedern und konnte über die Jahrzehnte hin immer weitere Interessierte ansprechen und gewinnen. Eine große Zäsur bedeutete das Jahr 1945. Der Zusammenbruch des Deutschen Reiches bereitete zunächst auch unserer Gesellschaft ein Ende. Es war eines der großen Verdienste des damaligen Vorsitzenden, Geheimrat Hepp, daß es ihm schon am 3. Oktober 1946 gelang, die Genehmigung der amerikanischen Militärregierung zur Wiederaufnahme der Tätigkeit zu erlangen. 1947 konnte bereits wieder ein umfangreicher Band (27) erscheinen; er trägt noch den Lizenzvermerk der amerikanischen Militärregierung. Die Häufigkeit des Erscheinens der "Berichte" bzw. ihre Stärke spiegelt heute wie früher die finanzielle Verfassung der Gesellschaft wider.

Leitung der Gesellschaft

Entsprechend der Satzung der Gesellschaft sind alle ihre Mitglieder ehrenamtlich tätig; dies gilt auch für den Vorstand.

Der Aufstieg der Bayerischen Botanischen Gesellschaft ist nicht zuletzt dem aufopfernden Einsatz ihrer Vorsitzenden zu verdanken, unter denen wir viele bekannte Namen finden und deren wir uns aus gegebenem Anlaß in Dankbarkeit erinnern. Es sind dies die Herren WEISS als Gründungsvorsitzender, HOLZNER, VOLLMANN, HEGI, PAUL, von WETTSTEIN, von SCHOENAU, HEPP, MERXMÜLLER, POELT, KUGLER, BRESINSKY und SEIBERT.

Finanzen

Obwohl alle Verwaltungsarbeit ehrenamtlich verrichtet wird, bleibt für die Aktivitäten der Gesellschaft noch ein erheblicher Betrag aufzubringen. Diese ihre selbst gestellten Aufgaben finanziert die Gesellschaft heute wie früher vorwiegend mit Hilfe der Mitgliederbeiträge. Diese betrugen in den Anfangsjahren 4,- Mark, 1940 noch 6,- Mark (SCHINNERL1940); heute sind es 30,- DM [1990] für berufstätige Mitglieder und 15,- DM [1990] für Schüler, Studenten und Auszubildende [heute: siehe Beitritt]. Von Interesse dürfte in diesem Zusammenhang sein, daß der heutige Mitgliedsbeitrag von 30,- DM [1990] nach seiner Kaufkraft ziemlich genau dem Beitrag von 1890 entspricht (mdl. Auskunft Bayerisches Statistisches Landesamt). Natürlich konnten die Leistungen unserer Gesellschaft - besonders die Berichte - nicht nur aus eigenen Mitteln finanziert werden. Schon VOLLMANN (1915) merkte an, daß bei der stetigen Erhöhung der Druckkosten fraglich sei, ob die niedrigen Mitgliederbeiträge beibehalten werden könnten; dieses Problem stellt sich bis heute immer wieder.

Die Aktivitäten der Gesellschaft und besonders die Veröffentlichungen wurden durch großzügige Spenden der Mitglieder (die in der Regel nicht genannt werden wollen) wie auch verschiedener Institutionen sehr erleichtert. Diese Spendentätigkeit hat eine lange Tradition. So bekam die Gesellschaft anfangs jährliche Zuschüsse vom Landrat (später Kreistag) von Oberbayern, (200,- Mark; bis 1924), wie auch - mit Unterbrechungen - vom Königl. Staatsministerium des Innern für Kirchen- und Schulangelegenheiten (300,- Mark), zwischenzeitlich auch von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und eine Zeit lang auch von Münchner Banken und vom Bund Naturschutz.

Heute kann sich die Gesellschaft auf die jährlichen Zuwendungen der Landeshauptstadt München, des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und - in alter Verbundenheit - des Vereins zum Schutz der Bergwelt stützen.

Es soll jedoch hier nicht verschwiegen werden, daß die Zahl der Spender in den letzten Jahren ständig abgenommen hat. Um so mehr danken wir sehr herzlich all den Organisationen und privaten Spendern, die unsere Gesellschaft im Jubiläumsjahr reich bedacht haben. Sie sind im ersten Beitrag dieses Bandes genannt.

Vereinsleben

Das Vereinsleben stellte sich in der Anfangszeit so dar, daß wöchentlich eine Versammlung durchgeführt wurde, die "der Belehrung und dem Gedankenaustausch" dienen sollte und auch kleine Vorträge einschloß. Bis in die fünfziger Jahre wurden diese Veranstaltungen in 14tägigem Rhythmus beibehalten. Danach fanden sich für eine so dichte Folge von Veranstaltungen nicht mehr genügend Teilnehmer. So dienen dem Vereinsleben im Sinne früherer Protokollanten nur noch die Mitgliederversammlung einmal im Jahr und eine unregelmäßige Zahl von als Gesellschaftsveranstaltung bezeichneten Vorträgen oder Diskussionen in einer Gaststätte, wo sich unbefangener und besser argumentieren läßt als in der schon von der Sitzordnung her strengeren Atmosphäre eines Hörsaales.

Seit der Gründung unserer Gesellschaft findet in jedem Winterhalbjahr eine Reihe von Vorträgen statt, die bei SCHINNERL (1940) noch - im Gegensatz zu den Versammlungen - als außergewöhnliche Veranstaltungen bezeichnet werden. In ihnen wird aus den verschiedensten Wissensbereichen der Botanik berichtet. Daran hat sich bis heute nichts geändert, "denn wie überall, so erhält man auch hier nur durch den Überblick über das Ganze das entsprechende Urteil über das Einzelne" (VOLLMANN 1915). Nur wer ständig bemüht ist, die Grenzen des eigenen Wissens zu erweitern, und auch über die Grenzen des eigenen Landes hinausblickt, hat die Möglichkeit zum Vergleich und kann die heimischen Verhältnisse richtig einschätzen.

Zu den Veranstaltungen waren und sind Gäste stets herzlich willkommen, wie ja auch die Mitgliedschaft für Interessierte keiner Beschränkung unterliegt.

Seit den Anfangsjahren wurde die Tatsache beklagt, daß die Gesellschaft kein eigenes Vereins- bzw. Versammlungslokal besitzt; daran hat sich bis heute nichts geändert, stets war die Gesellschaft auf der Wanderschaft. 1917 war das Versammlungslokal sogar auf behördliche Anordnung wegen allgemeinen Kohlenmangels geschlossen, die Zusammenkünfte fanden dann in öffentlichen Gasträumen statt (SCHINNERL 1940).

Dank des Entgegenkommens der Botanischen Institute der Universität kann die Gesellschaft jedoch seit langem einem Großteil der Vorträge in deren großem Hörsaal abhalten.

Als Inventar des Sitzungsraumes nennt VOLLMANN (1915): "außer einer der Gesellschaft gehörigen schwarzen Tafel mit Gestell und einem Stehpult der mit hübscher Brandmalerei verzierte Schrank ... in dem u.a. auch das vom Botanischen Verein München ererbte Mikroskop verwahrt wird" und weiter "... konnte seit 1908 dank dem Entgegenkommen des Photographischen Klubs ... dessen Projektionsapparat gegen Entschädigung benutzt werden." Der genannte Schrank wie auch Tafel und Mikroskop existieren nicht mehr, dafür verfügt die Gesellschaft inzwischen immerhin über einen eigenen Projektor sowie über einen eigenen Aktenschrank mit dem dazugehörigen Berg von Aktenordnern.

Im Sommerhalbjahr veranstaltet unsere Gesellschaft in Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Vereinigungen Bayerns zahlreiche meist eintägige Exkursionen (botanische Wanderungen) innerhalb Bayerns und jährlich, entsprechend einer langen Tradition und der engen Verbundenheit der Gesellschaften, eine mehrtägige Gemeinschaftsexkursion mit der Regensburgischen Botanischen Gesellschaft. Darüber hinaus findet jedes Jahr eine größere Studienfahrt in europäische oder außereuropäische Länder statt.

Die botanischen Exkursionen erfordern keine spezielle Qualifikation der Teilnehmer, sondern stehen allen Interessenten offen. Sie haben nicht nur zum Ziel, die verschiedenen Landschaften Bayerns kennenzulernen, sie haben vor allem die wichtige Aufgabe, in gemeinsamem Bemühen von Amateuren und Fachbotanikern die Pflanzenarten an Ort und Stelle kennenzulernen, die Vegetation zu studieren, Verbreitungsgrenzen von Pflanzen festzustellen, Zusammenhänge von geologischen Verhältnissen mit dem Pflanzenbewuchs zu untersuchen und dergleichen mehr. Zweifellos begreift man das Wesentliche am besten an Hand der natürlichen Vielfalt. Gleichzeitig wird der persönliche Kontakt mit anderen Interessierten gefördert und die eigene Kenntnis durch die gemeinsame Diskussion von Problemen erweitert. Viel bisher Unbekanntes ist auf solchen Wanderungen schon gefunden worden; sie verlaufen - unabhängig vom Wetter - stets erfolgreich und in der Regel auch anregend und zur Zufriedenheit der Teilnehmer. Dank der befreundeten Gesellschaften können Interessierte inzwischen an jedem Wochenende an einer Exkursion bei einer von ihnen teilnehmen.

Kartierung/Floristik/Flora

Die Bayerische Botanische Gesellschaft fördert und betreibt die Erfassung, Beschreibung und systematische Gliederung aller Pflanzensippen in unserem Land und in angrenzenden Gebieten. Sie beobachtet laufend Veränderungen und Wandlungen des Florenbestandes. Die von ihr mit durchgeführte floristische Kartierung (Landesaufnahme) wird in diesem Jahr [1990] in einem Verbreitungsatlas der Gefäßpflanzen ihren Niederschlag finden; sie bildet eine wichtige Grundlage für Schutzmaßnahmen, etwa im Hinblick auf die Rote Liste gefährdeter Pflanzen, und sie ist eine Fortführung und Weiterentwicklung der von F. VOLLMANN (1914) erarbeiteten Flora von Bayern und damit der Arbeiten aller Vorgänger seit den Zeiten EINSELEs und SENDTNERs.

Bereits bei der Gründung der Gesellschaft wurde Bayern in insgesamt 32 Bezirke aufgeteilt, um eine möglichst genaue Erforschung des Landes zu ermöglichen (eine Karte der Bezirke ist 1892 in Band 2 der "Berichte" abgedruckt); diese Bezirke sollten von sogenannten Obmännern betreut werden - dies waren Lehrer und Professoren, Geistliche, Förster, Ärzte, technische Bedienstete u.a.m. Eine so flächendeckende Erfassung Bayerns war nur denkbar in der Zeit der Gründung und in den ersten Jahren danach; sie wurde schon bald aufgegeben, weil sich nicht mehr genügend Personen fanden, die - mit entsprechendem Wissensstand versehen - die Zeit fanden, andere Interessierte ausreichend zu betreuen.

Schon frühzeitig wurde mit der intensiven Erforschung der heimischen Flora begonnen; über die Ergebnisse wurden in den "Berichten" ausführliche Arbeiten veröffentlicht. Diese mit Band 4 der "Berichte" (1896) beginnenden "Vorarbeiten zu einer Flora Bayerns" stellten gleichzeitig schon erste Kartierungen dar, wenn auch in einem anderen und sehr groben Raster, nämlich mit Verbreitungsangaben für jeden Bezirk. Die Bayerische Botanische Gesellschaft führte diese ausführlichen Publikationen über die Erfassung der heimischen Flora nicht allzu lange fort (ob aus finanziellen Gründen oder wegen anderer Schwierigkeiten ist unbekannt). Die auf den Vorschlägen von GRADMANN (1900) beruhende Arbeit PAULs (1910) über die Moorpflanzen Bayerns brachte schon Punktkarten für die behandelten Arten. Auch aus anderen Arbeiten zur Kenntnis der heimischen Flora ergaben sich weitere Informationen, wenn auch nicht in Form von Verbreitungskarten. So hat dann der langjährige Vorsitzende der Gesellschaft, Dr. Franz VOLLMANN, in eigener Arbeit und durch Auswertung der bis dahin gesammelten Unterlagen 1914 eine Flora Bayerns erstellen können, die bis heute ohne Nachfolge ist.

Auch nach dem Erscheinen der Flora von Bayern war die Erforschung der heimischen Flora noch lange nicht abgeschlossen - sie ist es ja heute [1990] noch nicht!

Die Mitglieder arbeiteten in den 30er Jahren bei einem Projekt zur Kartierung der Pflanzenwelt Deutschlands mit, dessen gesamte Unterlagen in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs in Berlin verbrannten. Auch auf regionaler Ebene wurde weitergeforscht; von den Ergebnissen zeugen die Publikationen in den "Berichten" und in anderen Fachzeitschriften.

Erst in den 60er Jahren tauchte die Idee einer Kartierung der Pflanzenarten - diesmal von Mitteleuropa - wieder auf. Als aus dieser Idee Wirklichkeit wurde, widmeten sich die Mitglieder der Gesellschaft dieser Aufgabe mit großem Idealismus und mit enormem Zeit- und Arbeitsaufwand. Die Bayerische Botanische Gesellschaft und die Regensburgische Botanische Gesellschaft übernahmen gemeinsam die Trägerschaft des Projektes, an dem sich auch zahlreiche botanisch Interessierte beteiligten, die bis dahin keiner der beiden Gesellschaften angehörten.

Um diese Kartierung zu fördern, wurden von den beiden botanischen Gesellschaften von 1971 bis 1980 die Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft zur Floristischen Kartierung Bayerns herausgegeben, danach Kurzmitteilungen (1981-1983). Darin wurden den Mitarbeitern jeweils die aktuellen Kartierungsstände mitgeteilt, auf "kritische" Sippen oder Sippengruppen verwiesen und Muster der entstehenden Verbreitungskarten vorgestellt.

Als Ergebnis dieser sich über rund 20 Jahre hinziehenden Anstrengungen erschien 1989 der Atlas der Farn- und Blütenpflanzen der Bundesrepublik Deutschland. Im Jubiläumsjahr soll außerdem der Verbreitungsatlas der Gefäßpflanzenarten Bayerns erscheinen, der im Auftrag und im Namen von Regensburgischer und Bayerischer Botanischer Gesellschaft herausgegeben sein wird.

Die Erforschung der Pflanzenwelt Bayerns ist trotzdem noch lange nicht zu Ende. Im Vergleich mit VOLLMANNs zurecht gerühmter Flora von Bayern ist der Fortschritt in der Kenntnis der heimischen Pflanzenwelt leider noch immer nicht so weit gediehen, daß sich eine Neubearbeitung dieses grundlegenden Werkes anbieten würde. In vielen Fällen sind nur die Kenntnisse - z.B. über die Verbreitung der einzelnen Taxa - erheblich exakter als zu VOLLMANNs Zeiten. Es gibt noch eine ganze Reihe von sogenannten "kritischen" Gruppen, die für ganz Bayern zu klären einen großen Arbeitsaufwand - auch im Gelände - bedeutet. Ohne die Mithilfe der Mitglieder unserer Gesellschaft und auch anderer Vereinigungen sind solche Arbeiten nicht durchführbar, auch wenn die wissenschaftliche Bearbeitung meist in den Händen von Spezialisten (in der Regel Fachbotaniker) liegen wird.

Für den ersten abgeschlossenen Kartierungsabschnitt sind inzwischen schon einige Nachfolgeprojekte durchgeführt bzw. begonnen worden, so z.B. vom Verein zur Erforschung des Regnitzgebietes oder von der Botanischen Arbeits- und Schutzgemeinschaft Bayerischer Wald. Zu allen diesen Vereinigungen hält die Bayerische Botanische Gesellschaft möglichst engen Kontakt und veröffentlicht deren Exkursionen im eigenen Programm, womit - neben der Erweiterung des Angebotes für die eigenen Mitglieder - den Vereinigungen interessierte Mitarbeiter vermittelt werden sollen. In Südbayern versucht die Gesellschaft in den letzten Jahren die lange vernachlässigte Alpenbotanik wieder zu beleben und bietet dazu mehrtägige Exkursionen an.

Es ist gesichert, daß auch noch unsere Nachkommen genügend Stoff zur Beschäftigung mit der Pflanzenwelt Bayerns haben, zumal man heute die anstehenden Probleme in weiterem Rahmen sehen muß und mit der Bearbeitung nicht an den Landesgrenzen haltmachen darf. So beziehen neuere Arbeiten, die in unseren "Berichten" veröffentlicht werden, in der Regel auch die umliegenden Länder mit ein.

Darüber hinaus gilt es, das Fortbestehen altbekannter, aber lange nicht mehr bestätigter Fundorte bemerkenswerter oder seltener Pflanzenarten zu überprüfen, um die Veränderungen der heimischen Flora dokumentieren zu können, deren - negativer - Fortschritt seinen Ausdruck in der Roten Liste gefunden hat.

Das Bestimmen von eingesandten Herbarbelegen war früher von größerer Bedeutung als heute, wird aber auch jetzt noch durchgeführt, wenn auch in kleinerem Umfang. Heute gibt es eine Vielzahl von - z.T. auch bebilderten - Bestimmungshilfen auf dem Markt, so daß sich nun die Schwerpunkte der Einsendungen verschoben haben, von zwar bemerkenswerten, aber doch leichter zu bestimmenden Pflanzenarten auf die als "bestimmungskritisch" bezeichneten wie etwa Gräser, Sauergräser oder Korbblütler. Das Aufsammeln gerade solcher kritischen Gruppen ist für ihre wissenschaftliche Bearbeitung unabdingbare Voraussetzung und dennoch - seit den Ausführungen des Mitbegründers unserer Gesellschaft, WEISS (1890) - nicht allgemein gehandhabt worden.

Auf dem Gebiet der Vegetationskunde fehlt eine Übersicht der in Bayern vorkommenden Pflanzengesellschaften, ihrer Verbreitung und ihres Anteils an der gesamten Vegetation. Die bisher vorliegenden Arbeiten sind nur z.T. publiziert und über viele Zeitschriften verstreut, dazu gibt es eine noch unbekannte Zahl nicht veröffentlichter Beiträge zur Vegetationskunde. Die Bayerische Botanische Gesellschaft hat von Anfang an den Grundsatz vertreten, daß Artenschutz nur über den Schutz von Lebensräumen zufriedenstellend zu bewerkstelligen ist. Demzufolge strebt sie schon seit langem die Erstellung einer Roten Liste der Pflanzengesellschaften Bayerns an, von der im Jubiläumsjahr - zusammen mit dem Landesbund für Vogelschutz - ein erster Teil herausgegeben werden kann.

Veröffentlichungen Die Herausgabe eines Jahresberichts über die Tätigkeit der Gesellschaft wurde in der Satzung von 1890 als eine der Aufgaben der Bayerischen Botanischen Gesellschaft genannt. Dieser Jahresbericht gliederte sich zunächst in die eigentlichen "Berichte", in "Kryptogamische Forschungen" (2 Bände) und die "Mitteilungen" (4 Bände). Seit 1973 werden diese Veröffentlichungen unter dem Namen "Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft zur Erforschung der heimischen Flora" zusammengefaßt herausgegeben. Von der regen wissenschaftlichen Arbeit der Gesellschaft zeugt, daß davon bis jetzt [1990] 60 Bände vorliegen. Sie enthalten vorwiegend Arbeiten aus den Gebieten der Taxonomie, Floristik, Pflanzensoziologie und Ökologie. Daß die "Berichte" nicht immer jährlich erscheinen konnten, spiegelt die finanzielle Lage der Bayerischen Botanischen Gesellschaft wider. Das verzögerte Erscheinen war "lediglich auf das Fehlen der Mittel zurückzuführen ... und nicht auf den Mangel an wissenschaftlichem Stoff" (SCHINNERL 1940). Mit ihren "Berichten" hält die Gesellschaft nicht nur ihre Mitglieder über neuere Forschungsergebnisse auf dem laufenden und unterstützt deren eigene Tätigkeit, sondern sie dient damit auch der botanischen Wissenschaft allgemein. Damit erklärt sich auch, daß immer mehr wissenschaftliche Anstalten und Bibliotheken die "Berichte" beziehen wollen und bereit sind, dafür im Tausch eigene Veröffentlichungen zu schicken. So steht heute unsere Gesellschaft mit einer großen Zahl in- und ausländischer wissenschaftlicher Vereinigungen im Tauschverkehr, wofür mehr als 500 Veröffentlichungen im Jahr als Zugang zu verbuchen sind. Für die Herausgabe der "Berichte" wendet die Bayerische Botanische Gesellschaft den Großteil ihres Etats auf, wobei bei einem Vergleich mit der Aufstellung SCHINNERLs (1940: 22) über die Druckkosten und ihr stetes Ansteigen die heutige Bilanz durchaus zufriedenstellen kann - sofern man die Veränderungen der Kaufkraft nicht vernachlässigt.

Ein Register über die seit der Gründung der Gesellschaft in den "Berichten" erschienenen Veröffentlichungen ist gesondert in diesem Band abgedruckt.

Rückblick und Ausblick

In den vier Vierteln des vergangenen Jahrhunderts [geschrieben 1990] arbeitete die Bayerische Botanische Gesellschaft mit etwas unterschiedlichen Schwerpunkten.

Die ersten 25 Jahre stehen unter dem Leitziel der Grunderfassung der Flora Bayerns und sind nicht nur durch seine 1914 erschienene Flora in erster Linie mit dem Namen VOLLMANNs verknüpft.

Im folgenden Vierteljahrhundert wird das Erreichte verfeinert und ausgebaut. Das Fundortsnetz wird verdichtet, schwierige Artengruppen finden noch stärkere Beachtung (Viola - Gerstlauer, Hieracium - Sehack, Hundsdorfer, Harz und Gerstlauer). Unter der Ägide von Paul und von Schoenau wird die Erfassung der Kryptogamen intensiver weitergeführt.

Im dritten Vierteljahrhundert, Kriegs- und Nachkriegszeit umfassend, steht zwangsläufig der Erhalt des Bestehenden und der Wiederaufbau im Vordergrund. Durch den Generationswechsel bedingt werden manche in den Zwischenkriegsjahren begonnene Projekte (wie die Kartei Hepp-Blum, eine Fundort-Kartei nach "Vollmann 1914") beendet. In diese Zeit fallen zwei Veränderungen, die für die Bayerische Botanische Gesellschaft in der Zukunft große Bedeutung erlangen sollten: zum einen verliert die Botanik ihre Position als gesellschaftlich anerkanntes Wissensgebiet und Hobby (was heute etwa Golfen oder das Sammeln von Antiquitäten sind), weshalb die Gesellschaft vor allem einflußreiche Mitglieder nicht mehr in dem Maß wie vordem zu gewinnen vermag. Zum anderen setzt in den 60er Jahren zunächst schleichend jene rapide Biotop-Zerstörung ein, deren Folgen und deren rasantes Fortschreiten wir heute zu beklagen haben.

Das vergangene Vierteljahrhundert steht ganz im Zeichen der floristischen Kartierung, deren Ergebnisse leider so mancher begeisterte Mitarbeiter nicht mehr erleben durfte. Da die Kartierung sich als Grund-Erfassung mit einem relativ groben Raster begnügen mußte, gewinnen daneben die Verfeinerung der Sippenerfassung und Feinkartierungen in regionalen Teilbereichen mehr und mehr an Bedeutung. Der gestiegene Handlungsbedarf im Naturschutz bei nicht adäquater Steigerung der Personalausstattung der Behörden fordert von der Bayerischen Botanischen Gesellschaft intensive Beratungstätigkeit. Sie wird auch im kommenden Vierteljahrhundert häufig erwartet und erbeten werden, wobei zu überlegen ist, ob sie wie bisher fast ausschließlich ehrenamtlich geleistet werden kann. Ähnlich wie im zweiten Vierteljahrhundert ihrer Geschichte werden die Erfassung schwieriger Sippen und die der Kryptogamen (sowie deren Kartierung) kommende Arbeitsschwerpunkte der Gesellschaft sein müssen. Es wäre zu wünschen, daß in diesem Zeitraum auch eine erneuerte Darstellung der Flora Bayerns vorgestellt werden könnte. Zu alledem sollte die Bayerische Botanische Gesellschaft sich nicht scheuen, einen weiteren Bereich auszubauen: Umwelt und Natur finden heute viele begeisterte Helfer in vielerlei Vereinigungen, die nach Fachkenntnissen geradezu hungern, um ihr Engagement in die Tat umsetzen zu können. Nachdem weder die Schule noch die Universität heutzutage diesen Hunger stillen (können), ist hier die Bayerische Botanische Gesellschaft gewissermaßen zu einer botanischen Volksbildungsarbeit gefordert.

Die Bayerische Botanische Gesellschaft kann mit Zufriedenheit und Stolz auf ihre Tätigkeit in den letzten hundert Jahren zurückblicken, denn sie hat ihre selbstgestellten Aufgaben trotz aller aufgetretenen Widrigkeiten mit Zähigkeit und Ausdauer erfüllt.

Dennoch hat der Natur- und damit der Artenschutz in Bayern offensichtlich noch keine durchgreifenden Erfolge erzielen können, sonst gäbe es heute die Rote Liste nicht. Allen Bemühungen zum Trotz sind wir noch ein gutes Stück von einer neuen Flora von Bayern entfernt.

Es besteht also kein Grund zur Selbstzufriedenheit, aber auch nicht zur Resignation. Neue Aufgaben warten.

Alle - und dabei sind auch die Botanischen Gesellschaften nach wie vor gefordert - müssen das Ihre tun, um in allen Bevölkerungsschichten, ob bei Erholungssuchenden oder Behörden, das Bewußtsein der Verantwortung für einen schonenden Umgang mit der Natur besonders zu schärfen.

Der Mensch muß zur Einsicht gelangen, daß er mit der Natur die Grundlagen des eigenen Lebens zerstört und daß er auch Verantwortung für kommende Generationen trägt. Zu dieser Einsicht kann er leichter gelangen, wenn wirklich - wie vom bayerischen Landtag schon 1984 gefordert - dem Verantwortungsbewußtsein für Natur und Umwelt als Bildungsziel beim Schulunterricht ein entsprechend hoher Rang eingeräumt wird. Davon ist derzeit allenfalls in Ansätzen etwas zu erkennen.

Diese Bewußtseinsbildung wird voraussichtlich eine - möglicherweise frustrierende - Daueraufgabe sein, der wir uns mit Engagement und Verantwortungsbewußtsein stellen müssen und stellen werden.

Möge unsere Bayerische Botanische Gesellschaft auch weiterhin in der Lage sein, erfolgreich an der Erforschung und an der Bewahrung der heimischen Flora mitzuwirken.

Literatur

BRAUN, W. 1974: Der Lochhauser Sandberg, ein flächenhaftes Naturdenkmal im Dachauer Moos bei München. Jahrb. Ver. z. Schutz d. Alpenpfl. u. -tiere 39: 35-47.

BRESINSKY, A. 1986: Privatinitiativen im Naturschutz am Beispiel der Botanischen Gesellschaften in Bayern. Laufener Seminarbeitr. 9/86: 13-16.

BRESINSKY, A. 1990: Zweihundertjähriges Jubiläum der Regensburgischen botanischen Gesellschaft: Rückschau und Ausblick. HOPPEA 49: 225-261.

GEMEINDE ECHING (Hrsg.) 1989: Garchinger Heide, Echinger Lohe, Naturschutzgebiete in der Gemeinde Eching, Landkreis Freising. 130 Seiten, zahlreiche Abbildungen. München. GRADMANN, R.: Vorschläge zur pflanzengeographischen Durchforschung Bayerns. Mitt. Bayer. Bot. Ges. 16: 141-150. HERTEL, H. & A. SCHREIBER: Die Botanische Staatssammlung München 1813-1988 (Eine Übersicht über die Sammlungsbestände). Mitt. Bot. München 26: 81-512. HIEMEYER, F. 1975: Die Flora der Heidefläche bei Neukissing. Ber. Bayer. Bot. Ges. 46: 87-91. KUGLER, H. 1966: Zum 75jährigen Jubiläum der Bayerischen Botanischen Gesellschaft. Ber. Bay. Bot. Ges. 39: 5-6. LIPPERT, W. 1990: Der Schutz der Alpenflora in der Bundesrepublik Deutschland. Giornale Botanico Italiano 20/1: 411-420. PAUL, H. 1910: Ergebnisse der pflanzengeographischen Durchforschung von Bayern. Die Moorpflanzen Bayerns (mit Karten). Ber. Bayer. Bot. Ges. 12/2: 136-228. SCHINNERL, M. 1940: Die Bayerische Botanische Gesellschaft zur Erforschung der heimischen Flora im ersten halben Jahrhundert ihres Bestehens. Ein Rückblick. Ber. Bayer. Bot. Ges. 24: 14-41. VOLLMANN, F. 1915: Geschichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft 1890-1915. Ber. Bayer. Bot. Ges. 15: VII -XXXII. WEISS, J. E. 1890: Die Bayerische Botanische Gesellschaft zur Erforschung der heimischen Flora und ihre Organisation. Deutsche botan. Monatsschr. VIII (3/4): 33-40. Leipzig.

Dr. Wolfgang Lippert
Dr.-Troll-Str. 12
82194 Gröbenzell

Auszüge aus dem Artikel „Hundert Jahre Bayerische Botanische Gesellschaft“ von W. Lippert, Gröbenzell, veröffentlicht in: Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft zur Erforschung der heimischen Flora, Band 61, Jubiläumsband zum 100-jährigen Bestehen der Gesellschaft, München 1990, S. 27 – 52.